Laut einem offiziellen Bericht der Experten des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (SIPRI) erreichten Russlands Militärausgaben Ende 2025 die Summe von 190 Mrd. USD. Diese Daten, die auf tiefgreifendem Monitoring und Kreuzprüfung basieren, verzeichnen einen historischen Höchststand: In vergleichbaren Preisen hat die Belastung der Wirtschaft das Niveau der 1940er Jahre und die Spitzenwerte aus der Zeit des Kalten Krieges erreicht.
Verifizierte SIPRI-Daten:
- Historischer Sprung: Im Vergleich zur Vorkriegszeit sind die Ausgaben um 96% gestiegen.
- Verdeckter Sektor: Die Experten von SIPRI deckten auf, dass zusätzlich zu den 13,5 Billionen Rubel für „nationale Verteidigung“ weitere 2,5 Billionen Rubel an indirekten Militärausgaben in zivilen Bereichen (Bauwesen, Medizin) „versteckt“ wurden.
- Intransparenz: 79% der direkten Militärausgaben sind als geheim eingestuft, was im weltweiten Vergleich ein kritischer Wert ist.
Analytisches Resümee: Eine Wirtschaft der Erschöpfung
Die Analyse von SIPRI bestätigt ein beispielloses Ungleichgewicht im Haushalt. Die gesamten Militärausgaben (15,963 Billionen Rubel) machen mittlerweile 38% des gesamten Bundeshaushalts aus.
- Kannibalisierung der Zukunft: Das Militärbudget ist 8,5-mal höher als die Ausgaben für das gesamte Hochschulsystem des Landes. Dies ist ein bewusster Verzicht auf Fortschritt zugunsten des Ausbaus der Feuerkraft.
- Regionale Erschöpfung: Die jährlichen Ausgaben für die Armee entsprechen laut Berechnungen von SIPRI dem Budget von 30 großen Industrieregionen wie der Region Krasnojarsk.
- Mobilisierungsfalle: Die tiefe Abhängigkeit des BIP von Rüstungsaufträgen macht die Wirtschaft zur Geisel des Krieges – jeder Versuch, die Ausgaben zu senken, würde zu einem strukturellen Zusammenbruch führen.