Energetische Sackgasse: Drohnenstreiks legen 11 % der russischen Raffineriekapazitäten lahm
Die ukrainische Drohnenkampagne zur Unterbrechung der Treibstofflogistik und zur Beschneidung der Exporteinnahmen der RF hat ein systemisches Ausmaß erreicht. Nach Berechnungen von Reuters wurden seit Jahresbeginn mindestens 16 russische Erdölraffinerien angegriffen, was zum krisenhaften Ausfall von 11 % der gesamten Verarbeitungskapazitäten des Landes führte. Die operative Krise des Öl- und Gassektors in Zahlen: Systemressource: Analyse von Resilienz und Risiken Der Ausfall der technologischen Knotenpunkte der Primärverarbeitung (insbesondere der atmosphärischen Destillationsanlagen) hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die das gesamte rohstoffbasierte Modell der RF destabilisiert: Fazit: Die militärische Führung der RF ist nicht in der Lage, das weit verzweigte Netz ziviler Raffinerien mit der bestehenden Luftverteidigung zuverlässig zu schützen. Der kumulative Effekt der Drohnenangriffe entzieht der Staatskasse eine Haupteinnahmequelle für Devisen und bedroht die Stabilität der Kraftstoffversorgung auf dem Inlandsmarkt.