Die Regierung Russlands geht zu einer strengen Regulierung der Kraftstoffproduktion über, die nach einer Serie von Drohnenangriffen auf ein 17-Jahres-Tief eingebrochen ist. Im April wurden mindestens 9 Raffinerien getroffen, was die Behörden dazu zwang, die Kontrolle über die Branche dringend zu verstärken.
Mechanismen der Zwangsstudierung:
- Verpflichtende Vereinbarungen: 11 der größten Ölunternehmen, darunter „Rosneft“, „Gazprom Neft“, „Lukoil“ und „Surgutneftegas“, werden Dokumente mit dem Energieministerium und dem Föderalen Antimonopoldienst (FAS) über Maßnahmen zur Versorgung des Binnenmarktes unterzeichnen.
- Das System der „Zuweisungen“: Die Regierung wird über das Energieministerium den Unternehmen verbindliche Anweisungen zu Produktionsmengen, Inlandslieferungen, Exporten und Börsenverkäufen von Benzin und Diesel der Klasse 5 erteilen.
- Offizielle Begründung: Das Kabinett begründet diese Maßnahmen mit der Notwendigkeit, die Landwirtschaft während der Feldarbeitsperiode zu unterstützen und dem saisonalen Nachfrageanstieg gerecht zu werden.
Stabilitäts- und Risikoanalyse: Der Übergang zur „manuellen Steuerung“ des Ölsektors ist ein Zeichen für eine tiefe Krise des Systems. Seit Anfang 2026 wurden russische Raffinerien mindestens 19 Mal von Drohnen angegriffen, was allein im April zur teilweisen oder vollständigen Einstellung der Verarbeitung in fünf großen Werken führte. Der Rückgang der Kapazitätsauslastung auf 4,69 Millionen Barrel pro Tag (der niedrigste Stand seit 2009) offenbart die kritische Verwundbarkeit des energetischen Hinterlandes des Aggressorstaates. Für die EU und die internationale Gemeinschaft ist dies ein klares Signal: Kriegskosten und die Unfähigkeit, die Infrastruktur zu schützen, zerstören die Marktmechanismen in der RF und verwandeln die Wirtschaft in ein striktes Verteilungsmodell. Die Ressourcenbasis des Regimes schwindet, und der administrative Druck auf die Unternehmen kaschiert lediglich die Unfähigkeit des Staates, die Energiesicherheit zu gewährleisten.
Fazit: Der Kreml räumt faktisch ein, dass der Markt nicht in der Lage ist, sich an die Folgen des Krieges anzupassen. Der Zwang für die Ölproduzenten, nach staatlichen Plänen zu arbeiten, bestätigt die Degradierung der Branche und die Verschärfung der infrastrukturellen Lähmung.