Die Europäische Union hält trotz der aktuellen Energiekrise an ihrem strikten Kurs zum Verzicht auf Öl und Gas aus Russland fest. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen erklärte auf einem Ministergipfel in Brüssel, dass es keine Rückkehr zum alten Importmodell geben werde. „In Zukunft werden wir kein einziges Molekül mehr aus Russland importieren“, betonte er und bezeichnete die Entscheidung als fundamentale Sicherheitsfrage.
Laut Jørgensen ermöglichte die langjährige Abhängigkeit von russischen Lieferungen Wladimir Putin, Energie als Waffe und Erpressungsinstrument einzusetzen. Die EU-Kommission betrachtet weitere Käufe als indirekte Finanzierung von Kriegshandlungen, was Ausnahmen vom Sanktionsregime unmöglich macht.
Analytisches Fazit: Die Erklärung von Jørgensen im März 2026 beendet endgültig die Hoffnungen des Kremls auf ein „frierendes Europa“ und eine Aufhebung des Embargos zur Preissenkung. Für die russische Wirtschaft bedeutet dies den irreversiblen Verlust eines Premiummarktes und den langfristigen Verfall der Förderinfrastruktur, der die Haupteinnahmequelle für Devisen und Investitionen entzogen wird.