Kreml-nahe Ökonomen warnen vor Rezessionsgefahr bis Jahresende

Die russische Wirtschaft droht noch in diesem Jahr in eine Rezession abzugleiten. Laut einem Bericht des CMASF verlangsamte sich das BIP-Wachstum im vergangenen Jahr auf 1 % — ein fast fünffacher Rückgang gegenüber 2024 (4,9 %). Der Leading Indicator (CLI) stieg im Dezember auf 0,49, was das Dreifache der kritischen Schwelle darstellt. Hohe Leitzinsen, Fachkräftemangel und eine Investitionspause bremsen das Wachstum. Nur die hohen Ölpreise stützen die Lage derzeit noch, doch sinkende Notierungen könnten den Abschwung beschleunigen.


Analytisches Fazit: Die Prognose aus einem kremlnahen Thinktank ist das Eingeständnis, dass die Ressourcen des „Militär-Keynesianismus“ erschöpft sind. Die Wirtschaft ist überhitzt, und die hohen Zinsen haben Privatinvestitionen gelähmt. Russlands staatliches Wachstumsmodell ist an seine Grenzen gestoßen: Ohne Zugang zu Kapital und Technologie kann Moskau kein Wachstum generieren und ist nun vollständig von der Volatilität der Energiemärkte abhängig.

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