Putin plant Fortsetzung des Krieges um zwei weitere Jahre und ordnet neue Offensive in der Ukraine an

Die russische Armee bereitet sich inmitten festgefahrener Friedensverhandlungen auf eine neue Offensive in der Ukraine vor, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Quellen im Kreml. Einem Insider zufolge könnte der Krieg, der bereits länger dauert als der Zweite Weltkrieg (Großer Vaterländischer Krieg), noch ein bis zwei Jahre andauern, sofern kein diplomatischer Durchbruch gelingt.

Kernpunkte der neuen Kreml-Strategie:

  • Zermürbungskrieg: Wladimir Putin fordert weiterhin die vollständige Kapitulation des Donbass, während Wolodymyr Selenskyj territoriale Zugeständnisse ablehnt, da dies nur zu künftiger neuer russischer Aggression führen würde.
  • Geringe Erwartungen: Sogar in Moskau räumen Quellen ein, dass eine neue Offensive kaum zu signifikanten Durchbrüchen an der Front führen wird. Derzeit drängt die ukrainische Armee die russischen Truppen sukzessive aus Kupjansk zurück.
  • Mobilisierungsdruck: Der Kreml bereitet die Gesellschaft auf eine neue „Teilmobilmachung“ vor. Experten des Institute for the Study of War (ISW) sehen in den verschärften Internetblockaden und neuen Gesetzen zur Aktivierung der 2-Millionen-Mann-Reserve klare Anzeichen für eine bevorstehende Zwangseinberufung.

Analytisches Fazit:

Putins Entscheidung, den Krieg um zwei Jahre zu verlängern, bestätigt, dass das russische Regime in einen Modus der „Existenz um des Prozesses willen“ gewechselt ist, ohne ein konkretes Ergebnis vorweisen zu können.

Informationsblockade als Vorbote: Die Verschärfung der Internetkontrolle ist eine klassische Vorbereitung auf unpopuläre Maßnahmen. Die Schließung des Informationsraums ist für den Kreml essenziell, um Proteste während einer neuen Einberufungswelle zu minimieren.

Die Offensiv-Falle: Die Vorbereitung einer „neuen Offensive“, an deren Erfolg selbst Kreml-Insider zweifeln, wirkt wie ein politisches Überlebensmanöver. Ohne reale Siege muss Putin die Illusion des Fortschritts aufrechterhalten, um den Übergang zu den von Senator Klischas angekündigten „Kriegsgesetzen“ zu rechtfertigen.

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