Neubauverkäufe in Russland nach Förderstopp um 50 % eingebrochen

Der russische Primärimmobilienmarkt ist drastisch geschrumpft: Im Februar fielen die Wohnungsverkäufe laut Dom.RF um das 1,5-Fache auf 1,6 Mio. m². Der Umsatz der Bauträger sank um ein Drittel auf 333 Mrd. Rubel. Im Jahresvergleich ist der Rückgang sowohl bei der Fläche (-13 %) als auch beim Wert (-11 %) deutlich.

Krise der Familienhypothek

Hauptgrund für den Einbruch war die Verschärfung der Bedingungen für die „Familienhypothek“. Aufgrund neuer Beschränkungen sank das Volumen der Kreditvergabe im Februar um 40 % (auf 285 Mrd. Rubel). Die starke Abhängigkeit der Entwickler von staatlichen Subventionen führte zu einem sofortigen Nachfrageeinbruch.

Ende der Ära des billigen Geldes

Der Wohnungsmarkt ist in einer Sackgasse: Ohne staatliche Hilfe sind die aktuellen Preise für die meisten Bürger unerschwinglich. Hohe Zinsen und gekürzte Subventionen zwingen Bauträger zu neuen Überlebensstrategien, was die Stabilität der gesamten Baubranche gefährdet.

Schreibe einen Kommentar