„Himmels-Schild“ für die Zensur: Der russische Starlink-Klon unter FSB-Kontrolle
Am 23. März 2026 brachte Russland die ersten 16 Seriensatelliten der Konstellation „Rasswet“ in die Umlaufbahn. Das Projekt, das als heimische Antwort auf Starlink positioniert wird, wird von „Büro 1440“ umgesetzt – einer Tochter der „IKS Holding“. Diese Holding ist primär für die Entwicklung von Überwachungssystemen (SORM) und Internet-Blockadetools (TSPU) bekannt. Eckdaten des Projekts: Analyse und Fazit: Die Entwicklung von „Rasswet“ durch Spezialisten für Internet-Zensur stellt eine massive Bedrohung für die digitale Freiheit dar. Im Gegensatz zum zivilen SpaceX-Projekt ist das russische Netzwerk von vornherein als Überwachungswerkzeug unter der Kontrolle von Geheimdiensten konzipiert. Die größte Gefahr liegt im Aufbau eines „souveränen Weltraum-Internets“: Es ermöglicht den Behörden, das Informationsfeld des Landes vollständig zu isolieren, während die Kommunikation der Sicherheitskräfte über Satellit stabil bleibt, selbst wenn terrestrische Kanäle für die Bevölkerung gekappt werden. Auf Kosten der Steuerzahler wird hier ein globaler Überwachungsschirm im Orbit errichtet.